Sheikh Abdulhadi Al-Makhdour
Inhaftiert in Bahrain

Scheich Abdulhadi Al-Makhdour wurde 1969 in Bahrain geboren, ist ein schiitischer Kleriker und prominenter Aktivist der Opposition. Er ist Mitglied der Gruppe „Bahrain 13“. Scheich Al-Makhdour beteiligte sich an der Oppositionspolitik und wurde 2010 verhaftet. Während seiner Haft hinderten die Behörden seine Familie daran, Informationen über seine Folterungen, Anklagen, Gerichtsverfahren oder alles andere im Zusammenhang mit seinem Fall oder dem anderer Häftlinge zu verlangen. Außerdem war es ihnen verboten, an die Öffentlichkeit zu gehen oder eine flüchtige Untersuchung seines Körpers durchzuführen.

Scheich Al-Makhdour wurde am 17. März 2011 nach der Teilnahme an demokratischen Protesten in Manama verhaftet und befand sich während der Haft in Einzelhaft. Die Rede war von das er geschlagen und misshandelt wurde, während er sich in Gewahrsam der Behörden Bahrainas befand. Beamte hinderten ihn am Beten und verweigerten ihm zehn Tage lang eine Dusche. Er durfte sich nicht mit seiner Familie oder seinem Anwalt in Verbindung setzen und wurde unter anderem wegen „Verschwörung zum Sturz der Regierung“ in einem Militärgericht zusammen mit den anderen Mitgliedern der Gruppe „Bahrain 13“ zu 15 Jahren Haft verurteilt.

Er befindet sich derzeit im Gefängnis von Al Grain, wo er einer Wasserfolter, längeren Haftzeiten und Schlägen ausgesetzt war. Er wurde am Beten gehindert. Seine letzte Beschwerde wurde im Januar 2013 abgelehnt. Seitdem hat das Gefängnis seine Besuchszeit stark eingeschränkt und verhindert, mit der Ausnahme, dass er zusehen darf wie sein Neffe im selben Gefängnis festgehalten wird. Scheich Al-Makhdour unternahm 2013 einen Hungerstreik, um gegen die Ablehnung seinen Cousin zu sehen und seine Misshandlung zu protestieren. Der Hungerstreik fällt mit denen von Abdulhadi al-Khawaja und Dr. Singace zusammen, zwei weiteren Mitgliedern von „Bahrain 13“.

Scheich Al-Makhdour wurde von den bahrainischen Gerichten im Januar 2013 zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Er wurde schweren angegriffen ausgesetzt und gezwungen die gleiche Position stundenlang einzuhalten, zudem wurde er mit kaltem Wasser gefoltert. Aufgrund seiner Behinderung benötigt er eine spezielle medizinische Versorgung.

 

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