Sheikh Mirza AlMahroos
Inhaftiert in Bahrain

Abdulla AlMahroos ist ein prominenter religiöser Leiter und Vizepräsident der AlZahraa Orphans Society. Er ist ein Religionswissenschaftler und Imam, der sich auf die Wissenschaft des islamischen Rechts spezialisiert hat und fast 35 Jahre lang Religionswissenschaften studierte. Seiner Tochter Zainab wurde von den bahrainischen Behörden ein Pass ohne Begründung verweigert.

Beamte und Regimekräfte des National Security Apparatus (NSA) verhafteten ihn bei einer Hausdurchsuchung am 1. April 2011. Während der Verhaftung wurde er vor seiner Familie niedergeschlagen, mit verbundenen Augen und in Handschellen. Er wurde angeblich im Hauptquartier der Nationalen Sicherheit in Manama von den Offizieren Bader Ibrahim AlGhaith, Nasser Hamad AlKhalifa und Khalifa Abdullah AlKhalifa gefoltert. Nach sieben Tagen ununterbrochener Folter wurde er in das Gefängnis Al Grain überführt. Dort wurde er täglich geschlagen, sexuell misshandelt, verbal missbraucht und zwei Monate lang gedemütigt. Er wurde in einem extrem kalten Raum untergebracht. Er berichtete von starken Schmerzen in Beinen und Bauch, die die Behörden nicht behandeln wollten. Er wurde daran gehindert, seine kranke Frau zu besuchen, die später starb, obwohl er die notwendigen Unterlagen hatte. Er wurde auf dem Weg zur Militäranklage bedroht und unterschrieb die eidesstattliche Erklärung, ohne sie zu lesen, aus Angst vor erhöhter Folter als Reaktion auf seine Rückkehr ins Gefängnis. Er gab jedoch eine lange Zeugenaussage vor Gericht. Er wurde daher wegen Verschwörung gegen die Regierung und Verschwörung zum Sturz des Regimes zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt.

Abdulla Al-Mahroos sitzt seine 15-jährige Haftstrafe ab. Er wird gefoltert durch Schläge, sexuellen Missbrauch und körperlicher Erniedrigung. Er benötigt Rehabilitierung nach der Folter, aber die Behörden weigern sich, eine Behandlung zu gestatten. Darüber hinaus rief Scheich Mirza am 10. August 2014 seine Familie mit einem verzweifelten Telefonat an und beschwerte sich über eine schwerwiegende Verschlechterung seiner Gesundheit. Er beschwerte sich, dass die Behörden ihm den Zugang zum Krankenhaus und eine angemessene medizinische Versorgung verweigert hätten. Scheich Mirza beschwerte sich über Folgendes:

  • Starke Rückenschmerzen.
  • Starke Schmerzen in den Beinen.
  • Schlafmangel wegen dieser Schmerzen.
  • Mangelnde Behandlung im Gefängnis.

 

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